Neuer Ki.ON-Dreiecksvertrag

Noch hat jeder Träger seinen eigenen Vertrag mit Redlink zur Ki-ON-Nutzung. Die Kosten bekommen alle Elternvereine über die Zuwendung über SKB erstattet. Im Zuge der Zentralisierung der Beitragsfestsetzung und der Online-Anmeldung sind Änderungen geplant. SKB will einen Direktvertrag mit Redlink abschließen und die Nutzung der Ki-ON-Software allen Trägern kostenfrei zur Verfügung stellen. Das bringt vertragliche Neuerungen und datenschutzrechtliche Herausforderungen mit sich. Dazu ist ein Dreiecksvertrag zwischen SKB, Trägern und Redlink geplant, der verschiedene Teile beinhaltet. Ziel von SKB ist es, dass alle Träger diesen Vertrag unterschreiben und die vielen Einzelverträge zwischen Trägern und Redlink aufgelöst werden.

Wichtig für Träger ist die Unterteilung des neuen Vertrages in zwei Bereiche. Der eine Bereich ist in gemeinsamer Verantwortung von SKB und Trägern, beide haben abgestimmten Schreibzugriff und vollständigen Lesezugriff auf die Daten. Dabei geht es vor allem um die Kinderstammdaten, die beide Seiten für ihre Aufgaben benötigen und die dann mit Einführung der Online-Anmeldung weitgehend von den Eltern eingegeben werden sollen und in einer zentralen Datenbank landen.

Im zweiten Bereich soll den Trägern die Möglichkeit gegeben werden auch weitere Daten, z.B. pädagogische Daten der Kinder oder Telefonnummern zugeordneter Personen, in derselben Software zu verwalten. Für diesen Bereich ist SKB nur Auftragsdatenverarbeiterin und hat weder Schreibzugriff noch Leserechte. Der erste Bereich wird für alle verpflichtend werden, damit eine reibungslose Online-Anmeldung, Beitragsberechnung usw. stattfinden kann. Der zweite Bereich ist freiwillig und muss nicht genutzt werden.

Die rund 35 Seiten des Dreiecksvertrages haben wir unserem Datenschützer zur Beurteilung gegeben. Die daraus entstandenen Empfehlungen zum Umgang mit dem Vertrag können Mitgliedsorganisationen im Intranet nachlesen.